SCHNITTE MIT SCHAMPUS

Ein Päuschen

Für alle, die es noch nicht bemerkt haben: Es ist Sommer! Okay, diese Woche hätte man das dank des Wetters wohl wirklich mit einer anderen Jahreszeit verwechseln können, aber Schulferien, Urlaube und fröhliche Gesichter sind
drei klare Zeichen.

Insofern ist es auch Zeit, sich ein Päuschen zu gönnen! Das braucht nämlich jeder Mensch. Ansonsten vergisst man zwischen Arbeit, den Einkäufen, den Kindern, dem Haushalt und dem Yoga ganz schnell mal sich selbst. Nicht nur im Sommer, sondern auch im Alltag.

Ich persönlich mache bevorzugt beim Aufräumen ein Päuschen. Da ich die Gabe besitze, mein Hab und Gut gerecht auf allen Möbeln zu verteilen, ist dies allerdings ab und zu vonnöten, um Gästen, dem Liebsten oder auch nur mir selbst eine Sitzgelegenheit zu ermöglichen. Also raffe ich mich alle paar Tage auf und verräume den Krempel. Doch dann ruft eine Freundin an, oder ich entdecke eine noch ungelesene Zeitschrift, und schon sitze ich auf dem Boden und gönne mir – genau – ein kurzes Päuschen.

Beim Sport ist das auch super. Ich gehe wirklich gerne und oft laufen, aber bei 30 Grad im Schatten ist das komplett witzlos. Deshalb nutze ich gerne ein verstecktes, schattiges Plätzchen, um die Nikes aufzuschnüren und ein bisschen in die Gegend zu starren. Kommt jemand vorbei, tue ich natürlich postwendend so, als wären mir die Schnürsenkel vom vielen Rennen aufgegangen. So ein Mist! Zwangspause!

WANN & WO und damit auch die Schnitte machen jetzt ebenfalls ein kurzes Päuschen. Ich wünsche allen Lesern in der Zwischenzeit zwei prima Sommerwochen – tut nichts, was ich nicht auch tun würde!

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In „Schnitte mit Schampus“ schreibt Melanie Renner augenzwinkernd über Frauenthemen, die manchmal auch Männer bewegen.