Fragen an Landesveterinär Dr. Norbert Greber

Warum wurde das Gesetz geändert?

„Die Gesetzesänderung hat den internationalen Welpenhandel im Visier. Es wurden auch bei uns nachweislich illegale Hunde verkauft und für die Gesetzgeber besteht Zugzwang. Vereine, die Tiere nach Vorarlberg bringen, müssen überprüfbar und zugelassen sein.“

Ist die Aufregung
darüber verständlich?

„Die Vereine sind davon negativ betroffen. Wenn es z.B. um Fundkatzen geht, ist der Wunsch, das weiter machen zu können, verständlich. Bereits seit einem halben Jahr steht fest, dass das neue Gesetz kommt. Darüber haben wir die Vereine im Rahmen einer Veranstaltung informiert. Die Übergangsfrist bis Juli 2018 wurde uns vom Ministerium erst danach mitgeteilt. Das haben wir aber umgehend schriftlich an alle Tierschutzvereine weitergegeben.“

Wie soll es im
Ländle weiter gehen?

„Es wird im Herbst noch einige Gespräche geben, bei denen nach einer vernünftigen Lösung für Vorarlberg gesucht wird. Wenn ein Verein über die nötigen Räumlichkeiten verfügt, kann er sich auch registrieren lassen und weiterhin Tiere vermitteln. Wünschenswert wäre eine gemeinsame Plattform, die mehr Übersicht für Anbieter und Kunden bringt.“